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Wer berät Chemnitz zum Thema Arbeit?

Chemnitz redet über die Entwicklung des "Wirtschaftsstandortes", aber nicht die Leute, die am Ende die Arbeit verrichten sollen, sondern wieder nur jene, die an ihr verdienen wollen.

Das neue Gremium "Wirtschaftsbeirat" spiegelt ein Gesellschaftsbild aus dem Zeitalter der Industrialisierung wieder. Zehn von fünfzehn Beiräten sind Unternehmer:innen. Dagen nur einer Gewerkschafter. Ganz zu schweigen davon, dass aus den bereichen Soziales, Schule, Pflege, Gesundheit, Kultur, Inklusion, Barrierfreiheit, Nachhaltigkeit und so weiter kein Mensch dabei ist.

Die Entwicklung der Wirtschaft und damit der Arbeit und Gesellschaft in der Stadt muss Gesamtgesellschaftlich gedacht werden. So macht man das im 21ten Jarhundert und das hätte man aus der Vergangenheit lernen können.

Die Arbeitnehmer:innen, Kulturschaffenden, Engagierten und all die Menschen die sich um das Wohl der Chemnitzer:innen kümmern auszuschließen ist ein Schlag ins Gesicht der Menschen hier.

Die Entwicklung des Arbeitsstandortes fast nur in dei Hände von Geschäftsführenden zu legen führt das Elitedenken wieder vor, welches noch dem Gedanken folgt, dass die Menschen in der Stadt nur Erfüllungsgehilfen sind um die Interessen der Unternehmen umzusetzen.

Quelle: Stadt Chemnitz