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Klimanotstand oder -offensive oder lass dir was einfallen was schön klingt.

...So hätte ich das heutige Treffen mit Chemnitzer Stadträten zum Klimanotstand zusammenfassen können.

DIE LINKE. Chemnitz, Bündnis 90/Die Grünen in Chemnitz, Chemnitz für Alle und die SPD Chemnitz waren sich in vielen Punkten einig.

Doch eine Teilnehmerin fehlt in der Liste... Die CDU.

Nicht nur, dass scheinbar mangels Vorbereitung keine konkreten Aussagen gemacht wurden, im Gegenteil... Die Argumentation des Unionsvertreters "Mangelnde Definition von Begriffen und Maßnahmen" sei die Ursache warum man nicht zustimmen könne rangiert wohl auf dem Level: "Bürger: Sag mir zu jedem Problem dein Exakten Lösungsweg, sonst helfen wir euch nicht!".

Doch es ist Aufgabe der Politik, Maßnahmen zu prüfen und zu konkretiesieren. Sie haben die Mittel, Zugriffe zu Informationen und Mitarbeiter dazu. Alles andere sind Ausreden.

Aber dabei konnte man es nicht belassen, nein. Eine scheinbar Endlose aneinanderreihung von Argumenten à la "ineinander greifenden Zahnräder" der Ökonomie, die Fridays for Future Chemnitz und den Parents for Future Chemnitz nicht verstehen können sagte eines aus:

"Ihr seid doch alle zu doof und versteht doch nichts von Politik! Lasst uns das allein machen!"

Vermutlich der Vollständigkeit halber noch die Nummer: Und täglich droht der Arbeitsplatzabbau. Ehrlich? Das Dauerargument der konservativen Ecke, jede Veränderung kostet Arbeitsplätze? Ehrlich? Weiterentwicklung bietet immer die Chance neuer Entwicklungen, neuer Arbeitsbereiche und neuer Arbeitsplätze. Was genau hat die CDU gegen diese Chance? Was gefällt ihnen an diesen Arbeitsplätzen nicht?

Franz Knoppe traf bereits am Anfang den Nagel auf den Kopf:

Sinngemäß: Warum sollte man immer erklären, dass man etwas für die Umwelt tun will? Sollen doch die sich erklären, die weiter die Luft verschmutzen wollen, warum sie das weiter tun.

Ich hoffe, dass aus dem heuteigen Treffen eine Zusammenarbeit der Akteure wächst, die im Grunde das gleiche Ziel verfolgen.

P.S.: Da das Argument aufkam, "Es sei zu schwer die Maßnahmen und Vorschläge den Menschen in Chemnitz zu erklären."

Ich frage mich, wer bitte nicht verstehen soll, was "kostenlos Busfahren" bedeutet. (siehe Bild)